uhren tag heuer image
Alina S
brauch ich ganz dringend zu morgen wäre sehr nett!!!! BITTTEEEE!!!
Answer
die Antwort oben bezieht sich auf die Brücke über den Fluà Kwai (bekannt durch den Film und das lustige Pfeif-Lied, den River-Kwai-Marsch). Die Brück am Tay ist in Schottland (drum heiÃt´s auch "Edinburgher Zug", ne?).
Ich finde zwar, über das Gedicht solltest Du Dir selbst Gedanken machen, aber ein paar heiÃe Tipps können ja nicht schaden...
In dem kurzen "Vorspiel" verabreden sich die 3 Sturmwinde, um 7 Uhr an der Brücke am Tay zu erscheinen und den Zug, der um diese Zeit die Brücke überquert in die Tiefe zu reiÃen.
Das Gespräch (und auch das "Nachspiel" am Ende des Gedichts) bezieht sich auf die 3 Hexen in Shakespeare´s Drama "Macbeth" (eine Abwandlung des Dialogs 1. Aufzug, 1. Szene).
Reimschema und Metrum sind ebenfalls von Shakespeare übernommen (AAA-BBB, Metrum: jambisch/daktylisch).
Das Metrum soll die Bewegung und Rastlosigkeit der Winde zeigen (wenn Du den Text laut liest bzw. "rappst", fällt Dir vielleicht auf, daà sich der Rhythmus ein biÃchen wie ein galoppierendes Pferd anhört).
Dagegen steht das eigentliche Gedicht (Reimschema AA-BB-CC-DD also Paarreime). Es spielt im Brückenhaus am Tag nach Weihnachten, die Eltern des Lokführers Johnie warten auf den Zug, der ihren Sohn nach Hause bringt und wollen für ihn noch mal Weihnachten feiern, weil er ja nicht da war ("der wird heuer zweimal mit uns sein").
Doch die Winde ziehen zum Sturm auf und obwohl Johnie alles versucht (und überzeugt ist, daà die Technik die Natur besiegt - "wir zwingen es doch"), reiÃen sie den Zug in die Tiefe. Vor den Augen der Eltern stürzt Johnie mit dem Zug in die Tiefe, und die Winde verabreden sich gleich zum nächsten Sturm (in dem es auch wieder Tote geben wird - "Ich nenn euch die Zahl. Und ich die Namen. Und ich die Qual.".
Den groÃen Bogen um die Geschichte spannt der Ausspruch "Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand.".
Das bedeutet, daà alles, was der Mensch baut, egal, wie toll und modern die Technik ist, immer der Natur unterliegt (Tand ist wertloses Zeug, Spielzeug). Denk nur mal an den Tsunami vor 2 Jahren! Oder an jeden andere Naturkatastrophe (Erdbeben, Vulkanausbruch, Sturmflut) - die Technik unterliegt noch heute!!!
Wenn Du mal nachschaust, siehst Du, daà Fontane das Gedicht kurz nach Weihnachten 1879 geschrieben hat. Was glaubst Du, hat er damit einen wirklichen Zugunfall 3 Tage vorher "verarbeitet"? Recherchier doch mal ein biÃchen im Internet!
Was das Gedicht so besonders macht ist, daà es zwar im Zeitalter der Industrialisierung geschreiben wurde (auch hier: guck mal nach, was in diesem Zeitalter passiert ist und was die Menschen so dachten, Google, Wikipedia, Du weiÃt schon...), aber es ist hochaktuell (wie schon gesagt: der Mensch hat der Natur immer noch nichts entgegenzusetzen!!!).
Die AnmaÃung des Menschen, sich über die Natur zu stellen, nennt man übrigens Hybris (griech.: früher so was wie Hochmut ggü. den Göttern).
So.
Jetzt hast Du ein paar Interpretationsansätze.
Vielleicht schreibt Dir hier noch jemand die Metren hin (darin war ich immer sch***, deshalb hab ich´s lieber gelassen). Und dann kannst Du loslegen!
Natürlich wimmelt es hier, wie in jedem anderen anständigen Gedicht von Alliterationen, Enjambements und anderen tollen Stilelementen, aber die suchste besser selber, in der Klassenarbeit muÃt Du das auch alleine machen.
Viel Erfolg!
die Antwort oben bezieht sich auf die Brücke über den Fluà Kwai (bekannt durch den Film und das lustige Pfeif-Lied, den River-Kwai-Marsch). Die Brück am Tay ist in Schottland (drum heiÃt´s auch "Edinburgher Zug", ne?).
Ich finde zwar, über das Gedicht solltest Du Dir selbst Gedanken machen, aber ein paar heiÃe Tipps können ja nicht schaden...
In dem kurzen "Vorspiel" verabreden sich die 3 Sturmwinde, um 7 Uhr an der Brücke am Tay zu erscheinen und den Zug, der um diese Zeit die Brücke überquert in die Tiefe zu reiÃen.
Das Gespräch (und auch das "Nachspiel" am Ende des Gedichts) bezieht sich auf die 3 Hexen in Shakespeare´s Drama "Macbeth" (eine Abwandlung des Dialogs 1. Aufzug, 1. Szene).
Reimschema und Metrum sind ebenfalls von Shakespeare übernommen (AAA-BBB, Metrum: jambisch/daktylisch).
Das Metrum soll die Bewegung und Rastlosigkeit der Winde zeigen (wenn Du den Text laut liest bzw. "rappst", fällt Dir vielleicht auf, daà sich der Rhythmus ein biÃchen wie ein galoppierendes Pferd anhört).
Dagegen steht das eigentliche Gedicht (Reimschema AA-BB-CC-DD also Paarreime). Es spielt im Brückenhaus am Tag nach Weihnachten, die Eltern des Lokführers Johnie warten auf den Zug, der ihren Sohn nach Hause bringt und wollen für ihn noch mal Weihnachten feiern, weil er ja nicht da war ("der wird heuer zweimal mit uns sein").
Doch die Winde ziehen zum Sturm auf und obwohl Johnie alles versucht (und überzeugt ist, daà die Technik die Natur besiegt - "wir zwingen es doch"), reiÃen sie den Zug in die Tiefe. Vor den Augen der Eltern stürzt Johnie mit dem Zug in die Tiefe, und die Winde verabreden sich gleich zum nächsten Sturm (in dem es auch wieder Tote geben wird - "Ich nenn euch die Zahl. Und ich die Namen. Und ich die Qual.".
Den groÃen Bogen um die Geschichte spannt der Ausspruch "Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand.".
Das bedeutet, daà alles, was der Mensch baut, egal, wie toll und modern die Technik ist, immer der Natur unterliegt (Tand ist wertloses Zeug, Spielzeug). Denk nur mal an den Tsunami vor 2 Jahren! Oder an jeden andere Naturkatastrophe (Erdbeben, Vulkanausbruch, Sturmflut) - die Technik unterliegt noch heute!!!
Wenn Du mal nachschaust, siehst Du, daà Fontane das Gedicht kurz nach Weihnachten 1879 geschrieben hat. Was glaubst Du, hat er damit einen wirklichen Zugunfall 3 Tage vorher "verarbeitet"? Recherchier doch mal ein biÃchen im Internet!
Was das Gedicht so besonders macht ist, daà es zwar im Zeitalter der Industrialisierung geschreiben wurde (auch hier: guck mal nach, was in diesem Zeitalter passiert ist und was die Menschen so dachten, Google, Wikipedia, Du weiÃt schon...), aber es ist hochaktuell (wie schon gesagt: der Mensch hat der Natur immer noch nichts entgegenzusetzen!!!).
Die AnmaÃung des Menschen, sich über die Natur zu stellen, nennt man übrigens Hybris (griech.: früher so was wie Hochmut ggü. den Göttern).
So.
Jetzt hast Du ein paar Interpretationsansätze.
Vielleicht schreibt Dir hier noch jemand die Metren hin (darin war ich immer sch***, deshalb hab ich´s lieber gelassen). Und dann kannst Du loslegen!
Natürlich wimmelt es hier, wie in jedem anderen anständigen Gedicht von Alliterationen, Enjambements und anderen tollen Stilelementen, aber die suchste besser selber, in der Klassenarbeit muÃt Du das auch alleine machen.
Viel Erfolg!
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