Rabu, 18 September 2013

Gibt es einen roten Knopf??!!?

uhren 1983
 on 36 cm uhren werbung von 1983 nach oben 1983
uhren 1983 image



Jacky


Gibt es einen "Roten Knopf"? Ich hab ein paar Tests über Weltherrschaft auf Testedich.de gemacht...dort gehts die ganze Zeit über rote Knöpfe...gibts den wirklich? Nicht,oder?
Natürlich meine ich nicht normale Knöpfe! Ich meine solche,wen man sie drückt,soll halt was schlimmes passieren....Atombombe,...was schlimmes halt...versteht ihr mich?!?



Answer
Also, während dem kalten Krieg gab es tatsächlich geheime Schaltzentralen (in den USA und Sowjet Union), meistens in irgendwelchen Bunkern gelegen, die so einen "roten Knopf" enthielten. Dort konnte man (auf Befehl der Regierung) Atomraketen auf ein bestimmtes Land richten und diese dann - per Knopfdruck - auch aktivieren bzw. starten. So gab es einmal in der Geschichte einen Fall, wo die Welt nur um haaresbreite einem nuklearen Krieg entgangen war. Und komischerweise weiss heute fast niemand davon.
Und zwar war das 1983. Der russische Oberleutnant Stanislaw Petrow sass um etwa 3.00 Uhr morgens alleine in der Schaltzentrale eines solchen Bunkers. Wie er später in Interviews erzählte, habe er keine Arbeit zu erledigen gehabt und einfach ein wenig vor sich hin gedöst. Plötzlich erklang ein Warnsignal. Petrow schaute auf dem Radar nach, welcher im sagte, dass die USA soeben eine Atomrakete mit Ziel Moskau abgeschossen hätten. Natürlich traute er seinen Augen nicht. Auf so einen Fall hatte ihn zuvor nie jemand schulisch vorbereitet. Da Petrow jedoch wusste, dass im lediglich ca. 10 Minuten bis zum Aufprall verblieben, rief er umgehend die russische Regierung an. Dort sagte man ihm, dass man den Fall prüfen werde und er sich einige Minuten gedulden müsse (man werde ihn zurückrufen um ihm zu sagen, was zu tun ist). Ungeduldig wartete Petrow also, bis ihn die Regierungsbeamten nach etwa 7 Minuten zurückriefen und ihm mitteilten, er soll sofort mehrere Atomraketen auf die USA abschiessen. Gleichzeitig solle er auch Abwehrraketen starten, welche die amerikanische Rakete in der Luft zerstören. Der nukleare Krieg habe begonnen.
Petrow hängte den Hörer wieder auf. Er wusste, dass ihm nur noch etwa eine Minute übrigblieb. Nach eigenen Angaben habe er den Finger wirklich schon auf diesem berüchtigten "roten Knopf" gehabt. Dabei versuchte er fieberhaft abzuschätzen, ob die Meldung echt, oder nur ein Fehler des Systems war. Es kam ihm sehr merkwürdig vor, dass die USA ohne mündliche oder schriftliche Vorwarnung einen Atomkrieg beginnen würden. Schliesslich entschied sich Petrow wirklich im allerletzten Moment dazu, dass es eine Falschmeldung sein musste und dass er (entgegen dem Befehl der Regierung) keine Gegenraketen nach Nordamerika abschiessen werde. Kurze Zeit später stellte sich tatsächlich heraus, dass es ein Fehler des Systems war. Doch damit war in dieser Nacht noch keine Ruhe eingekehrt. Nur gerade etwa 20 Minuten später stiess das Frühwarnsystem wieder einen Alarm aus. Und wieder sagte es, die USA hätten eine Atomrakete abgeschossen und hätten Russland angegriffen. Wieder rief Petrow die russische Regierung an und wieder erhielt er den Befehl zum Abschuss und zur Gegenoffensive. Doch Petrow entschied sich auch ein zweites Mal dazu, die Meldung als Fehler einzustufen und zu ignorieren.
Die Geschichte wurde erst nach dem Zerfall der Sowjet Union öffentlich gemacht. Oberleutnant Petrow wurde später von der russischen Regierung für sein Vorgehen in dieser Nacht sehr hart bestraft. Wegen "Befehlsverweigerung" wurde er aus dem Militär ausgeschlossen und sämtliche militärischen Ränge wurden ihm entzogen. Ausserdem erhielt er auch keine Rente, die er sonst dank seinem Rang eigentlich bekommen hätte. Dafür hat er heute etwas, was ihm niemand nehmen kann: Die Gewissheit, bei der wichtigsten Entscheidung seines Lebens richtig entschieden und damit hunderten von Millionen Menschen das Leben gerettet zu haben.
Was ich damit jedoch sagen möchte ist aber, dass es solche Knöpfe tatsächlich gab. Und es gab in der Geschichte auch Situationen, wo das Schicksal der gesamten Erdbevölkerung von der Entscheidung eines einzigen Menschen abhängte. Ob es diese Knöpfe heute noch gibt, weiss ich nicht. Ich gehe aber davon aus. Sie sind vielleicht nicht rot. Aber eine andere Farbe mildert ihre Gefahr ja schliesslich auch nicht.

Bleibt Ralf Hütter weiterhin Vorstandschef von Kraftwerk, wenn die dann demnächst von RWE übernommen werden?




Lonewarrio





Answer
Diesen lukrativen Posten in der freien Wirtschaft bekleidet er seit 1983, seit seinem Fahrradunfall bei dem er auf den Kopf fiel und sich schwere Kopfverletzungen zuzog und danach kein Interesse mehr hatte, mit einer völlig unbekannten und erfolglosen Düsseldorfer Musikkapelle zu musizieren.
(Seine Musikkapelle hieà zufällig auch "Kraftwerk", nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Firma, in der er jetzt tätig ist und die damit nichts zu tun hat!)

Hütter ist ein hervorragender Vorstandschef und identifiziert sich zu 100% mit diesem Job, nachzulesen auch in einem Interview von 1999:

"Stern: Sie haben mal gesagt, dass Sie sich nicht mehr wie Ralf Hütter fühlen, sondern wie Kraftwerk. Wie fühlt sich das an?
Hütter: In der deutschen Sprache stehen die Namen oft für den Beruf, wie bei Müller und Bauer. Ich fühle mich nicht mehr als Herr Hütter, sondern als Herr Kraftwerk. Ich fühle mich als Roboter."

Zwischenzeitlich kam er zwar mal ins Gerede, weil er angeblich mit seinen alten Musik-Kumpanen für die Expo 2000 in Hannover Geschäfte machte (es juckte ihn mal wieder in den Fingern zu musizieren!), aber die Verquickung von Amt und Musikgeschäft konnte er nonchalant Im Interview widerlegen:

"Für mich selbst habe ich die 168-Stunden Woche proklamiert, ich arbeite rund um die Uhr, ich bin Vorstandschef und nebenbei gelegentlich noch Musikarbeiter.
Am Jingle für die Expo arbeitete ich unentgeltlich mit: Die 400 000 Mücken für den sieben Sekunden langen Jingle hat mein alter Kumpel Florian eingestrichen, der das Lied im Alle

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