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Pan
"Stuttgart 21": Morddrohung gegen Bahnchef Grube
04.10.2010, 13:06 Uhr
Nach seiner heftigen Kritik an den Gegnern des Stuttgarter Milliardenprojekts "Stuttgart 21" hat Bahnchef Rüdiger Grube offenbar Morddrohungen erhalten. Die "Stuttgarter Nachrichten" berichten, dass Grube deshalb seit kurzem rund um die Uhr unter Polizeischutz stehe.
Answer
Ich denke, dass diese ganze Aufregung um 'Stuttgart 21' bei vielen Gegnern nur der Anlass, Auslöser oder 'Trigger' ist, wie man es auch nennen mag. Die Ursachen für den groÃen Protest liegen da viel tiefer.
Ich vermute, dass sich da der ganze Unmut über politische Entscheidungen der letzten Jahre entlädt, vom Kleinen, Persönlichen, bis zu den groÃen Entscheidungen wie Hartz IV.
Es sind ja nicht gerade Wenige, die den Umbau kritisieren, und da das Ganze auch noch ordentlich medial ausgeschlachtet wird, werden es immer mehr. Teilweise solidarisieren sich ja schon Leute, die nicht einmal in Stuttgart und Umgebung leben und somit eigentlich direkt gar nicht betroffen sind.
Nach meiner Einschätzung kocht da also etwas hoch, was nur noch bedingt mit dem eigentlichen Anlass in Verbindung steht. Wenn sich da nur ein Promillesatz der Gegner radikalisiert, dann äuÃert sich das eben auch in Morddrohungen.
Es ist eigentlich eine gute Frage, wohin das noch führen soll. Wenn sich da auch nur eine kleine Gruppe zusammenfindet, die meint, sie müsse Andreas Baader und die RAF als 70er Pop-Ikonen feiern, dann haben wir den Salat.
Die miese Stimmung in diesem Land und die Perspektivlosigkeit vieler jüngerer Menschen in den letzten Jahren, die sich auch nicht immer unbedingt aus dem 'abgehängten Prekariat' rekrutieren, sondern sehr oft Akademikerkinder sind, halte ich schon für einen Indikator, dass es zu einer ähnlichen Radikalisierung wie in den 70er Jahren kommen könnte. Wahrscheinlich mag diese dann auch irgendwie abstrus links motiviert sein, aber selbst das würde ich nicht beschwören wollen. Die Vernetzung dürfte durch das Internet eigentlich einfacher sein als jemals zuvor.
Noch sind natürlich Morddrohungen keine vollführte Tat, dazu bedarf es wohl deutlich mehr krimineller Energie und Planung. Dennoch könnte ich mir vorstellen, dass da was im Untergrund schwelt.
Was ich daran eigentlich schlimm finde ist, dass ich eine eventuelle Entführung oder Mordattentate, trotz eines demokratischen Grundverständnisses und moralischen Bedenken , heute fast schon als 'reinigendes Gewitter' interpretieren würde.
Da habe ich manchmal vor mir selbst Angst und frage mich, wie weit ich selbst gehen würde, wenn ich noch jünger wäre und man mich noch mehr in die Enge zwingt.
Ich denke, dass diese ganze Aufregung um 'Stuttgart 21' bei vielen Gegnern nur der Anlass, Auslöser oder 'Trigger' ist, wie man es auch nennen mag. Die Ursachen für den groÃen Protest liegen da viel tiefer.
Ich vermute, dass sich da der ganze Unmut über politische Entscheidungen der letzten Jahre entlädt, vom Kleinen, Persönlichen, bis zu den groÃen Entscheidungen wie Hartz IV.
Es sind ja nicht gerade Wenige, die den Umbau kritisieren, und da das Ganze auch noch ordentlich medial ausgeschlachtet wird, werden es immer mehr. Teilweise solidarisieren sich ja schon Leute, die nicht einmal in Stuttgart und Umgebung leben und somit eigentlich direkt gar nicht betroffen sind.
Nach meiner Einschätzung kocht da also etwas hoch, was nur noch bedingt mit dem eigentlichen Anlass in Verbindung steht. Wenn sich da nur ein Promillesatz der Gegner radikalisiert, dann äuÃert sich das eben auch in Morddrohungen.
Es ist eigentlich eine gute Frage, wohin das noch führen soll. Wenn sich da auch nur eine kleine Gruppe zusammenfindet, die meint, sie müsse Andreas Baader und die RAF als 70er Pop-Ikonen feiern, dann haben wir den Salat.
Die miese Stimmung in diesem Land und die Perspektivlosigkeit vieler jüngerer Menschen in den letzten Jahren, die sich auch nicht immer unbedingt aus dem 'abgehängten Prekariat' rekrutieren, sondern sehr oft Akademikerkinder sind, halte ich schon für einen Indikator, dass es zu einer ähnlichen Radikalisierung wie in den 70er Jahren kommen könnte. Wahrscheinlich mag diese dann auch irgendwie abstrus links motiviert sein, aber selbst das würde ich nicht beschwören wollen. Die Vernetzung dürfte durch das Internet eigentlich einfacher sein als jemals zuvor.
Noch sind natürlich Morddrohungen keine vollführte Tat, dazu bedarf es wohl deutlich mehr krimineller Energie und Planung. Dennoch könnte ich mir vorstellen, dass da was im Untergrund schwelt.
Was ich daran eigentlich schlimm finde ist, dass ich eine eventuelle Entführung oder Mordattentate, trotz eines demokratischen Grundverständnisses und moralischen Bedenken , heute fast schon als 'reinigendes Gewitter' interpretieren würde.
Da habe ich manchmal vor mir selbst Angst und frage mich, wie weit ich selbst gehen würde, wenn ich noch jünger wäre und man mich noch mehr in die Enge zwingt.
Vielleicht hat jemand eine Ahnung was diese Uhr evtl. wert ist?
Barbara
Hallo,
ich habe auf meinem Dachboden eine alte Uhr gefunden und bevor ich jetzt mal rumschaue was diese evtl. an Wert haben könnte, hab ich mit gedacht ich frag hier mal nach. Vielleicht tummelt sich hier ja ein Kenner, dem das was sagt:
Hier die Daten zu der Uhr:
Roamer Schweiz hinten drauf ist ein Mustang mit einem kleinen "r" und dem Schriftzug "Mustang laut Internet müsste Sie Ende der 60er, Anfang der ´70er Jahre sein vergoldetes Gehäuse mit Datumsanzeige
Das ist so das was ich bisher gefunden und gesehen habe.
Vielen lieben Dank schonmal :)
Answer
Am besten Du schaust mal unter www.roamer-Uhren.ch nach, das ist der Hersteller, welcher Dir den Wert der Uhr sicherlich besser angeben kann als wir hier, denn hier ist es nur Spekulation.
Da kannst Du die Uhr genau beschreiben, die Daten angeben und Du bekommst eine sehr neutrale Angabe zum Wert der Uhr.
Am besten Du schaust mal unter www.roamer-Uhren.ch nach, das ist der Hersteller, welcher Dir den Wert der Uhr sicherlich besser angeben kann als wir hier, denn hier ist es nur Spekulation.
Da kannst Du die Uhr genau beschreiben, die Daten angeben und Du bekommst eine sehr neutrale Angabe zum Wert der Uhr.
Als mir der Günter Wallraff einfiel, fiel mir die Frage ein,?
marko brem
ob die Deutsche Gesellschaft die Ausländer so übel behandelt hat, wie Günter Wallraff als Türke erlebt hat? Haben wir als Deutsche (vorausgesetzt wir sind die "Deutschen" des Günter Wallraff) die Ausländer zu der heutigen Reaktion genötigt?
Dann kam die Frage: Erlebte er bereits zu dem Zeitpunkt eine Reaktion der deutschen Gesellschaft auf Ausländer? Reaktion ist die Antwort auf Aktion.
Oder: Hat er die Wahrheit unterschlagen? Könnte es nicht sein, dass er nur die schlechten Beispiele ausgesucht hat, während er eine mögliche mehrheitlich positive Erfahrungen unterschlug, um Drama zu erzeugen?
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Was ich über sein Buch (las ja nur eins, als ich Türke war) denke, ist: Ist nicht die ganze Wahrheit. Er hat nie etwas positives erlebt soweit ich mich erinnern kann. Es ist unmöglich, dass ein Volk nur böse ist.
In meiner Jugend (70er Jahre) hat man unter Türke verstanden, "einer mit Klappmesser". In den 80er Jahren hat man unter Türke verstanden "schwarzer Rollkragenpullover mit dicker Goldkette drüber".
Unsere Erfahrung in der Qlique: Wir hatten keine Ausländer in der Qlique, hat sich nicht ergeben. Wir waren ihnen gegenüber reserviert, auch aus den Erzählungen der Mädchen in unserer Qlique her -, wir wollten den Mädchen gegenüber loyal sein. Wenn sie allein unterwegs waren, wollten sie blöde Anmache erlebt haben, hin bis sexistischen Bemerkungen. Ich erlebte einmal, wie ein Türke von einem fahrenden Fahrzeug aus zu uns rief, wieviel Geld wollt ihr für euru ++++. Egal wo wir waren (Cafe, Disco, Eishalle) kaum bis gar keine Türken dort. In manch einer Disco ab und zu türk. Qliqen aber ohne Zwischenfälle.
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Es kommt vor, dass ausländische Mitbürger behaupten, Benachteiligung bei Arbeit und Wohnung. Dazu kann ich das entgegen werfen:
Ein Firmenchef erzählte mir, dass er Ostdeutsche und Russlanddeutsche nicht einstellt. Die Ostdeutschen fragen wie viel Urlaub sie haben und nach Wochenstunden, die Russlanddeutsche kommen nur dann arbeiten, wenn sie wieder Geld für Vodka brauchen.
Will damit sagen, eine Ablehnung muss nicht nur Ausländer treffen.
2 Firmenchef haben in einer Radiosendung erzählt, dass gerade im Fastenmonat Ramadan nur Chaos herrscht. Die Türken, die Tagschicht haben, wollen in die Nachtschicht. Anstatt zu arbeiten rennen sie in der Firma rum auf der Suche nach einem deutschen Kollegen, der mit ihnen tauscht. Wenn der Fastenmonat rum ist, fangen sie an das Lohnbüro zu stürmen. Die Türken sagen, ich war in der Nachtschicht, mir fehlt die Zulage, die deutschen kommen, weil sie zuviel auf dem Lohnzettel haben.
Der andere Chef erzählte, dass in seiner Firma im 1/1000 Millimeterbereich gearbeitet wird, gerade im Fastenmonat ist die Abfallrate zu hoch.
Ich selbst habe auf dem Bau erlebt, dass meine türk. Kollegen, die fasteten, bei jeder Gelegenheit (im Sommer) in den Keller verschwanden (schön schattig und feucht-kalt). Vor körp. schwerer Arbeit haben sie sich gern verdrückt.
Irgendwie kann ich die Ablehnung kann ich verstehen.
Einmal beschwerte sich eine schwarze Polizistin, dass sie auf ihre Rasse hin beleidigt wurde. So was darf man nicht persönlich nehmen, wäre sie eine Deutsche, hätte sie was anderes zu hören bekommen.
Frage: Sind wir die Deutschen, die der Günter Wallraff erlebt haben will den Ausländern gegenüber? Aus meiner Sicht: Nein.
Günter Wallraff, 17.Okt.2010, 21:03 Uhr, ARD-Extra
Answer
Der Wallraff sollte mal einen Enkel an eine Schule mit 80% Ausländeranteil schicken...
Der Wallraff sollte mal einen Enkel an eine Schule mit 80% Ausländeranteil schicken...
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